Doppelstöckige Hasenställe
Für Hasen, die hoch hinaus wollen
Der doppelstöckige Hasenstall ist etwas Besonderes. Denn er verbindet eine geschützte Hasenhütte mit Ausblick mit einem unteren Freilaufgehege. Viele Modelle sind auch einfach zwei Hasenställe, die übereinander gebaut sind und mit einer Rampe verbunden werden.
Wie sind die beiden Etagen miteinander verbunden?
Die im Handel erhältlichen, doppelstöckigen Hasenställe sind für gewöhnlich mit einem Holzbrett miteinander verbunden. Dieses kann bei Bedarf, wenn die Hasen beispielsweise zum Einfangen vorbereitet werden sollen, an der Unterseite mit einem Haken an der Decke befestigt werden, sodass sie geschlossen ist. Das Holzbrett ist mit Querstreben versehen, damit die Tiere nicht auf der Rampe abgleiten, sondern einen festen Tritt auf dem Weg nach oben haben.
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Aufbau des oberen Teils
Die Aufteilung ist vom Modell abhängig. Viele Modelle weisen im oberen Stockwerk nur einen „Raum“ auf. Dieser ist an der Front mit einem Kaninchengitter gesichert, sodass die Tiere zwar einen freien Ausblick haben, aber nicht durch diese Öffnung entfliehen können. Direkt daneben ist in den meisten Fällen die Heuraufe angebracht. Hier ist das Heu immer trocken und stets für das Tier verfügbar. Auch die Wasserflasche wird an den Kaninchengitter befestigt oder erhält neben dem Gitter eine separate Öffnung. So ist sie für den Besitzer des Tieres jederzeit bestens erreichbar und kann zum Erneuern des Wassers schnell und einfach entnommen werden.
Einige findige Architekten der Hasenhäuser haben sich etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Bei diesen Modellen gibt es eine seperate Ecke. Dieses Kachel ist hilfreich, da man Hasen tatsächlich beibringen kann, wo sie ihr „Geschäft“ verrichten. Eine gekachelte Ecke kann wesentlich besser gesäubert werden. Gerade, wenn der Hasenstall auf der Terrasse oder dem Balkon einer Mietwohnung untergebracht ist, sollte ein schnelles und effektives Säubern möglich sein.
Freilauf im unteren Teil
Der untere Teil ist oft ausschließlich von Kaninchendraht umgeben. Auf diese Weise kann der gesamte Hasenstall auf dem Rasen platziert werden. Das bedeutet frisches Gras für die Tiere und gleichzeitig einfachen Auslauf. Ist eine Stelle abgefressen, kann der Käfig einfach ein Stück weitergezogen werden, wenn sich die Tiere gerade auf der oberen Etage befinden. Während des Winters kann der Stall ganz einfach auf die Platten der Terrasse gestellt werden, damit er geschützt steht. Dennoch können die Tiere nach unten. Der obere Teil ist dann kuschelig eingestreut, sodass sie ausreichend Schutz vor der Kälte haben.
Doppelpack
Einige doppelstöckige Modelle sind ganz anders aufgebaut. Bei ihnen handelt es sich um zwei separate Hasenställe, die „einfach“ übereinander gesetzt wurden. Nicht immer sind sie durch eine Rampe miteinander verbunden. Ist diese vorhanden, können die Käfige sowohl zusammen als auch einzeln belegt werden. Ist keine vorhanden, so verbleiben die Tiere in ihren Käfigen alleine, aber dennoch nah beieinander.
